Bar Gabányi goes Auferstehungskirche

Hochkarätige Konzertreihe in der Auferstehungskirche

Kirche gibt Künstlern ein Domizil

Die Konzertreihe LIVE IN DER BAR GABANYI zieht in die Auferstehungskirche im Westend.

Im Oktober sollte die Bar Gabanyi ihre Konzert-Saison wieder eröffnen, doch die aktuelle Corona Kultur-Politik macht es nicht möglich, die Konzertreihe in den eigenen Räumen zu veranstalten. Eine kreative Lösung war gefragt!

So bin ich überglücklich in Bernd Berger einen gastfreundlichen und innovativen Pfarrer als Kooperationspartner gefunden zu haben, der seine Kirche unserer Konzertreihe vorerst zur Verfügung stellt und mit mir ein wunderbares Konzept unter Einhaltung aller bestehenden Hygieneregeln für 90 Zuhörer ausgearbeitet hat.

Unsere AUFERSTEHUNGS BAR im Kirchenraum bietet Spitzenweine statt Cocktails und sorgt für korrespondierende Gaumenfreuden, die gemütlich am Sitzplatz als gewohnte Begleitung unseres exquisiten Musikprogramms verzehrt werden können.

Ein Comeback der Kulturreihe in der Auferstehungskirche, ist nicht nur eine wundervolle Metapher, sondern auch ein Zeichen der Hoffnung für Künstler, Kulturschaffende und auch für Euch – unser Publikum!

Wir freuen uns Euch wiederzusehen!
Herzlichst * Eure Fany Kammerlander

Anmeldung:
Ein Konzertbesuch ist nur unter vorheriger Anmeldung mit Namen und Kontaktdaten unter fanymusic@bar-gabanyi.de möglich, die auch schon als Registrierung gilt.

Eintritt: 18,– €, ermässigt 12,– €


Presse

Liebeslied im Gotteshaus von Karl Forster
Artikel in der Süddeutschen Zeitung, 6. Oktober 2020


Programm

Donnerstag 22.10.2020 um 20.30 Uhr

Musai Quintett – Ein Kammermusik Abend

Mit dem griechischen Wort „Musai“ trägt das Quintett die neun Musen, mythologische Schutzgöttinnen der Künste, in seinem Namen. Ihre Inspiration schöpfen die Mitglieder aus dem wechselseitigen Austausch über die je individuellen musikalischen Erfahrungen und biographischen Horizonte.

Aus Rumänien stammen Anca Brasoveanu und Cristian Roibu, Marcellin Borsarello hat deutsch-französischen Wurzeln, Ehab Aboufakher aus Syrien und Nenad Uskokovic aus Serbien komplettieren das Ensemble. Getroffen haben sich die vielfältigen Wege der fünf Musikerinnen und Musiker in München, wo sie regelmäßig und in diversen Formationen mit der Bayerischen Philharmonie e.V. konzertieren.

In deren Klangkörpern führt Intendant Mark Mast seit jeher Musikerinnen und Musiker aus aller Welt zusammen, zuletzt im Rahmen einer deutschlandweiten Konzerttournee mit Konstantin Wecker.

Das interkulturelle Zusammenspiel prägt das Ensemble auf der persönlichen ebenso wie auf der musikalischen Ebene. Mit dem Klavierquintett A-Dur (op. 81) des heimatverbundenen Kosmopoliten Antonin Dvorak wird ein Werk präsentiert, das seinerseits verschiedene kulturelle Einflüsse verarbeitet.

So erklingt im zweiten Satz ein ukrainischer Volkstanz,
im schnellen dritten dann ein tschechischer im Dreivierteltakt.
Ferner stehen volkstümlich inspirierte, skandinavische Klänge in modernem Gewand aus dem „Last Leaf“ Album von den renomierten Ensemble „Danish String Quartett“ auf dem Programm.

Anca Brasoveanu – Klavier
Cristian Roibu – 1. Violine
Marcellin Borsarello – 2.Violine
Ehab Aboufakher – Viola
Nenad Uskokovic – Violoncello

Eintritt 18,– € , ermässigt 12,– €


Donnerstag 29.10.2020 um 20.30 Uhr

Elisabeth Lohninger Band

ALBUM RELEASE TOUR

Aufgewachsen in einem 5-Häuser-Dorf in Österreich, hatte Lohninger ihre Anfänge in Schul- und Kirchenchören. Im Alter von 6 Jahren begann sie mit ihren zwei Schwestern konzertant österreichische Volksmusik zu singen – eine Formation, die bundesweit bekannt wurde. Aber ihre musikalische Neugierde zog sie in andere Richtungen, zu klassischer Musik und Jazz. Nach Abschluss ihres Musik und Englisch Studiums in Salzburg übersiedelte sie 1994 nach New York.

Das Leben hat die Angewohnheit, scharf nach links abzudrehen, wenn man es am wenigsten erwartet. Vieles wird darüber geschrieben werden,
wie und vor allem was Künstler während der langen Quarantänemonate von 2020 kreiert haben. In dieser Hinsicht ist „Life Lines“ ein wahrhaftiges Covid Album.

Sängerin Elisabeth Lohninger schrieb es im Januar, mit einer völlig anderen Idee im Kopf. Aber dann machte das Leben das, was es am besten macht. Es drehte scharf nach links ab. Komplett in Isolation produziert, weist das Ablum dennoch eine Who-is-who Liste herausragender Musiker auf.

Fans und Presse sind sich einig: Elisabeth ist eine „Vokalakrobatin“. Sie „verzaubert das Publikum mit ihrer facettenreichen Stimme, zieht es mit ihrem unglaublichen Tonumfang, mit ihren Geschichten auch zwischen den Liedern in ihren Bann.“ Ihre Musik, obwohl verwurzelt im Jazz, läßt sich nicht kategorisieren. Musikstil dient dem Song. Ihre Lieder gehen tief.
Und für Elisabeth, das ist das Einzige, worum es in Wirklichkeit geht.

Elisabeth Lohninger – Vocals
Walter Fischbacher piano
Jan Kořínek – bass,
Ulf Stricker – drums

Eintritt 18,– € , ermässigt 12,– €


Fortsetzung folgt… Die Konzertreihe wird im November und Dezember fortgesetzt.


Archiv

Donnerstag 8.10.2020

Alexa Rodrian – one hour to midnight

CD RELEASE TOUR

„Immer wieder überrascht mich die großartige Alexa Rodrian mit ihrer Leidenschaft, Energie und ihrer so unverwechselbaren Stimme. Ich würde sie als neuzeitliche Troubatrice bezeichnen – man glaubt ihr jeden Ton,
jede Regung und jedes Wort.“
Konstantin Wecker

Die zweisprachige Sängerin und Songwriterin, die nach Jahre langem New York Aufenthalt nun in Berlin lebt, ist eine vielseitige Geschichtenerzählerin. Ihre Songs erzählen unprätentiös aus dem Leben, dem eigenen und dem der anderen.

Alexa Rodrian’s Kinderschule ist der Jazz, den sie mal mehr und mal weniger im Gepäck trägt. Mit ihren kongenialen Musikern bewegt sie sich spielerisch zwischen verschiedenen Stilen und Stimmungen hin und her.
Singend, sprechend und immer wieder auch spontan improvisierend nimmt sie ihr Publikum mit auf eine intensive und spannende Reise.
Ein wahrer Genuss für Auge und Ohr.

Auf dieser Tour stellt mit ihrem Partner Jens Fischer Rodrian ihr neues, von der Presse höchst gepriesenes Album „one hour to midnight“ Enja Records vor.

Münchener Merkur:
Der Star des Albums aber ist das Konzept:
13 Duette mit ebenso vielen Instrumenten – von Harfe bis Posaune, Cello bis Bassklarinette – gespielt von elf verschiedenen Partnern. So entsteht ein wunderbar intimes, abwechslungsreiches, selbstbewusstes Porträt der vielen Facetten einer „Troubatrice“

Alexa Rodrian – Vocals
Jens Fischer Rodrian – Gitarre, Drums & Loops

Eintritt 18,– €, ermässigt 12,– €,


Monstein Ensmble

Landscape – Jazz trifft Klassik

Klassik und Jazz – zwei Musikgenres, die, wenn sie aufeinandertreffen eine hochemotionale und so raffinierte wie eindrückliche musikalische Allianz schließen können. Zwei Welten, deren individuelle Strukturen vordergründig eher gegenläufig sind, sich aneinander reiben, deren Charaktere auf den zweiten Blick jedoch aufs Subtilste miteinander korrespondieren, sich gegenseitig befruchten können.

Hierfür braucht es das musikalische Fingerspitzengefühl eines Künstlers, der sich beiden Welten technisch und emotional verbunden fühlt.
Als „Wanderer zwischen den Welten“ vereint der visionäre Schweizer Schlagzeuger Dimitri Monstein auf seinem Debüt-Album Landscape mit seinem 2016 gegründeten Dimitri Monstein Ensemble jene beiden musikalischen Richtungen miteinander, die ihn während seines künstlerischen Werdeganges am meisten prägten. Die Grenzen der Genres verschwimmen und lösen sich auf, Elemente von Jazz und Klassik treffen auf- und verschmelzen miteinander. Dem Schlagzeug, das im Zentrum der Darbietung steht, kommt dabei eine doppelte Rolle zu.

So ist es nicht nur Soloinstrument des Programms, sondern dient zugleich als rhythmisches Bindeglied zwischen den Mitgliedern des Ensembles, dessen Besetzung die außergewöhnliche Verbindung verschiedener musikalischer Richtungen wiederspiegelt.

Glockenspiel, Marimbaphon und Bass, Schlagzeug und Streichquartett, Klavier und Synthesizer treffen in Monsteins Eigenkompositionen aufeinander und erschaffen im Zusammenspiel individuelle, sphärisch anmutende Klangwelten, die durch ihren Reichtum an Bildern und Assoziationen nicht selten an Filmmusik erinnern. Durch den eindrucksvollen Wechsel von repetitiven Elementen und eingängigen Melodien mit intensiven musikalischen Momenten ausdrucksstarker und einzigartiger Tonfiguren und Taktarten, durch die Spannung zwischen minimalistischen, zerbrechlich leisen Passagen und treibend energetischen Grooves generiert Landscape im Sinne einer Programmmusik eine musikalische Landschaft, die dem Zuhörer den Weg in sehnsuchtsvolle Weiten und entlegene Traumwelten eröffnet, um ihn schließlich überraschend ins Hier und Jetzt zurückzuholen.

Bereits im frühen Kindesalter erlernte Dimitri Monstein das klassische Schlagzeugspielen, war Mitglied diverser Jugendsinfonieorchester und teilte bereits mit Stars wie Andrea Bocelli die Bühne.

Seine Leidenschaft für den Jazz lebt er schon seit seines Musikstudiums in Zürich und Freiburg in so renommierten Bands wie u.a. Swiss Army Big Band, Zurich Jazz Orchestra, Swiss Jazz Orchestra und Nicole Johänntgen aus. Der junge umtriebige Künstler aus der Schweiz ist einer der ganz wenigen seiner Generation, die sowohl in der Klassik, im Jazz als auch im Popsegment zuhause ist.

Auf Landscape, dem Debüt-Album mit seinem Dimitri Monstein Ensemble finden all diese Einflüsse und Inspirationen zu einem einzigen Ganzen zusammen, um berührend und mitreißend seine musikalische Geschichte zu erzählen.

Dimitri Monstein – drums
Mischa Podstransky – piano
Andreas Kühnrich – cello
Benedikt Schöneberger – bass

Eintritt 18,– € , ermässigt 12,– €